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Beispiele aus der META-Medizin Praxis

Am besten lässt sich die META-Medizin anhand einiger Beispiele erklären.

Die folgenden Fallbeispiele stammen von META-Medizin Beratern und sind dem META-Medizin Online Verzeichnis entnommen. Durch die Anwendung des META-Medizin Diagnose- und Therapie-Verfahrens kann jeder Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut schnell und präzise eine

  • biopsychosoziale Diagnose durchführen

  • dem Patienten die Ursache und den Verlauf der Symptome erklären

  • einen ganzheitlichen, pro-aktiven Therapieplan erstellen

Indem wir nicht nur die organischen, sondern auch die emotionalen und mentalen Symptome betrachten und das soziale Umfeld in die Diagnose integrieren, erhalten wir ein genaues Bild der ganzheitlichen Zusammenhänge und können dadurch gezielt und individuell therapieren.


Haut, Ekzem, Neurodermitis

Thomas, 5 Jahre kommt mit der Diagnose Neurodermitis (Symptome wechseln, manchmal raue Haut um die Lippen und dann entzündliches Ekzem um den Mund).

Egal welcher Fachrichtung wir angehören, stellen wir uns doch die gleichen Frage:

  • Was ist die Ursache des Ekzems?

  • Warum ist dieser Vorgang chronisch?

  • Spielen Emotionen hier eine Rolle?

Nach der META-Medizin-Diagnose konnten folgende markanten Punkte und Phasen und Details herausgefunden werden:

Organ: Haut-Epidermis

Keimblatt/Gehirnrelais: Äußeres Keimblatt, Großhirnrinde

Traumatisches Erlebnis: Vater verreiste unerwartet für einige Wochen.

Konfliktinhalt: Kontaktverlust, assoziiert am Mund, da die Eltern dem Kind bei jedem Abschied einen Kuss gaben.

Emotion: Angst

Stressphase: Raue, kalte Lippen, erste Anzeichen eines Ekzems

Konfliktlösung: Vater kam von der Reise zurück bzw. kündigte einige Tage vorher an, dass er bald daheim sei.

Regenerationsphase: Haut erschien röter, entzündet. Symptome sind schlimmer geworden

Chronisch: Immer wenn der Vater verreist, kommt das Kind wieder unter Stress und reagiert mit der Haut

Biopsychosoziale Therapie: In diesem Fall wurde außer naturheilkundlicher Creme für den trockenen Mund hauptsächlich emotional mit dem Kind gearbeitet. Die Teillösung des Konfliktes war die reale Rückkehr des Vaters. Um jedoch den chronischen Prozess zu verändern, waren viele Gespräche notwendig, damit das Kind (Haut) sich bei einer Trennung nicht gestresst, sondern wohl fühlt.

Gesundheit: Die Ekzem-Symptome haben sich kurz nach der Rückkehr des Vaters immer wieder verbessert und selbst der chronische Verlauf heilte vollständig aus. 2 Jahre danach ist der Patient beschwerdefrei.
 


Knochen - Rückenschmerzen: Mann, 45 Jahre jung

Thomas, Rechtshänder mit Rückenproblemen, Bandscheibenvorfall. Symptome treten regelmäßig seit mehreren Jahren auf. Symptomatische Behandlung durch Massagen, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, energetische Therapien, Yoga. Meist kurzfristige Linderung innerhalb 1-2 Wochen, jedoch kommen Symptome plötzlich wieder. 
 
META-Medizin Diagnose:

Konflikt: Knochen, rechts (L1-2) bei Rechtshänder = Selbstwertkonflikt assoziiert mit Partner 
Konfliktinhalt: Sexuell, Wut, Ärger 
Traumatisches Erlebnis: Sexuelles Minderwertigkeitsgefühl und Frustration, Angst nicht genug Mann zu sein 
Rezidive: starke kritische Bemerkungen des Partners, anschließend Stressphase: laufendes Nachdenken über das Problem, dann nach einigen Tagen die Konfliktlösung (Versöhnung mit Partner).

Regenerationsphase: plötzlich müde, schlapp, nun sind auch die Rückenschmerzen spürbar. Dieser Ablauf wiederholt sich regelmäßig alle paar Monate. Je stärker die Kritik des Partners desto stärker die Stressphase (Problemdenken) und desto stärker die organischen Symptome der Rückenschmerzen in der Regenerationsphase.
 
Meta-Therapieplan:

Bio: Elastizität der Muskel, Knochen durch Yoga verbessern. Orthomolekulare Therapie für Knochenaufbau und Vitalität 
Psyche: Selbstwertkonflikt mit Partner (sexuell, kritische Bemerkungen) lösen, mentale Übungen für mehr Selbstbewusstsein 
Sozial: Änderung der Lebensführung, neue Strategien mit Partner besprechen und leben.

Nach wenigen Monaten ist der Patient schmerz- und beschwerdefrei.

Knochen - Ferse: Mann, 45 Jahre jung

Linker Fuß (Ferse) schmerzt seit 4 Monaten. Versuch symptomatisch zu behandeln, jedoch wenig Erfolg.

Ergebnis der META-Medizin-Diagnose: Konflikterlebnis war, dass Partnerin ihm unerwartet sagt, dass er Vater wird. Eigentlich freut er sich, jedoch macht er sich seitdem viele Sorgen. Testet durch Klatschtest als Linkshänder, obwohl er meint rechtshändig zu sein. Linkshänder assoziiert linke Seite als Partner, Knochen-Ferse demnach Selbstwertkonflikt in Bezug auf Bewegung, Flexibilität, sich bewegen können, etc. 

Bestätigt durch Klient. Das wirkliche Problem ist, dass er sich eingeengt und festgebunden fühlt und sein Leben nicht mehr so leben kann wie vorher. 

Brusttumor - Brustmilchgänge (ductal), Mädchen 10 Jahre

Mädchen, 10 Jahre jung, noch keine Brüste, hatte an der linken Brust einen ca. 2x2 cm großen Tumor.

Konfliktschock: Mutter hatte während einer Fastenkur ein warmes Bad genommen, da sie gefroren hatte. Als sie aus der Badewanne aussteigen wollte, überkam sie ein plötzlicher Schwindel mit Ohnmachtsgefühl, sie rief erregt Lisa zu, sie soll ganz schnell die Kreislauftropfen bringen. Lisa kam mit den Tropfen ins Bad und sah ihre Mutter ohnmächtig am Boden liegen, nicht ansprechbar.

Konfliktinhalt: Trennungskonflikt von der Mutter. Lisa fühlte sich in diesem Augenblick von ihrer Mutter getrennt, konnte ihr nicht helfen, nur abwarten. Obwohl ihre Mutter nach kurzer Zeit wieder zu sich kam, stand Lisa noch unter Schock und hatte eiskalte Hände, von da ab auch Schlafstörungen und wollte nicht alleine sein. Im Dezember 2003 kamen Mutter und Tochter wegen der Geschwulst auf der rechten Brust zu einem Gespräch in meine Praxis. Nachdem wir die Krankheitsphasen durchgesprochen hatten und der Krankheitsprozess beiden klar wurde, kam eine totale Erleichterung, vor allem auch dadurch, dass wir erkennen konnten, dass die Geschwulst sich nach 4 Monaten gebildet hatte und somit wieder etwa 4 Monate braucht um sich zurückzubilden. Etwa zwei Wochen nach diesem Gespräch und emotionaler Abkopplung der Emotion kam sie in die Heilkrise: kalte Hände, Schlafstörung. Sie hatte geträumt, dass ihre Mutter stirbt und wollte die nächsten Tage nicht wieder alleine sein. Im Laufe der nächsten Monate wurde die Geschwulst ein wenig dicker, weicher, hatte auch eine leichte bläuliche Verfärbung angenommen. Die Patientin ist seit Mitte Mai 2004 beschwerdefrei.

Haut - Schuppenflechte: Mann, 47 Jahre jung

Mann, geboren 1958, Rechtshänder: 1975 Trennungskonflikt von Mutter/Heim, sehr stressige, angespannte Zeit danach im Wohnheim wegen Studiums. Behielt selbst bei 10 Bier immer noch Kontrolle. Dann 1978 das Ende des Studiums, 1979 Heirat und Wohnung mit 1. Frau, in dieser Zeit die ersten Symptome des Heuschnupfen/Allergie und der Schuppenflechte, zuerst am linken Ellenbogen, dann an beiden Schienbeinen. Bei Rezidiven aufblühen auch an anderen Stellen des Körpers, die dann meist wieder abheilen. Durch die META-Medizin-Diagnose können die markanten Punkte genau gefunden werden: Trennungskonflikt mit Mutter/Heim. Jahrelange Trennungs-Rezidive ausgelöst durch Beziehungen.

Obwohl dem Patienten die Zusammenhänge klar wurden, war es ihm nicht möglich, die konditionierten Emotionen, Gedanken und Konflikte sowie sein Umfeld zu verändern. Die Symptome haben sich leicht verbessert, vollständige Heilung war in diesem Falle jedoch nicht möglich.

Haut - Neurodermitis: 7 jähriges Mädchen

Alexa, 7 Jahre, starke Ekzema im Gesicht. In der Anamnese und Diagnose erkennt die Mutter, dass die Hautausschläge immer dann auftraten, wenn einer der Eltern beruflich oder privat verreist und vom Kind getrennt war. Dies war ihr vorher nie aufgefallen. Neurodermitis ist ein Trennungs-Konflikt, z. B. eine Trennung von der Mutter, Familie, Freunde, Tiere, etc. Die Mutter kann die unterschiedlichen Phasen an der Haut feststellen. Sie sagte, dass die Haut einmal rot und heiß erscheint, dann weiß und schuppig.

Die Neurodermitis wurde ausgelöst durch die Trennung vom Vater, der für 4 Wochen von der Tochter getrennt war, weil er in den Urlaub flog. Als Reaktionsschiene konnten wir hier die Schule finden. Denn die Intensität des Konfliktes war viel stärker, weil das Mädchen vor einigen Monaten erstmals in die Schule ging, dort sich absolut nicht wohl und alleine fühlte. Wann immer sie also in die Schule gehen musste, begann die Konfliktphase mit rauer, kalter Haut und sobald sie am Wochenende zu Hause bleiben konnte, wechselten die Symptome und die Haut wurde rot, heiß und juckend.

Da der Vater aus dem Urlaub wieder zurückgekehrt war, haben sich die Symptome sichtlich verbessert. In diesem Falle war es jedoch auch notwendig, eine Lösung zu finden, die dem Mädchen erlaubte, die Konflikt-Reaktions­schiene der Schule zu lösen. Die Mutter half in der Schule beim Unterricht mit, neue Freundinnen in der Klasse wurden gefunden und nach langen Gesprächen zwischen den Eltern und dem Mädchen wurde der unbewusste Konflikt abgeschwächt. Wie oft im Leben kam die endgültige Konfliktlösung sehr unerwartet. Die Mutter las in einem Buch über Neurodermitis, dass die meisten Kinder ab Alter 8 keine Neurodermitis mehr haben. Als die Tochter dies hörte, sagte Sie ganz erleichtert: „Ich hab doch nächsten Monat meinen 8. Geburtstag, dann bin ich endlich gesund“. Die Regenerationssymptome der roten und heißen Haut kehrten nur noch einmal wieder und nach kurzer Zeit war dieser Krankheitsprozess vollkommen geheilt.

Weitere Fallbeispiele finden Sie im META-Medizin Handbuch.