Menschen gegen Krebs e.V. und
des 1. Deutschen Ganzheitlichen Krebszentrums in Buoch, Stuttgart.
Es war einmal am Ende der Welt,
oder genauer gesagt in Otho/Iowa in den USA, ein
aufstrebendender Rockmusiker, der gerade seine
zweite LP mit seiner Band “The Hawks”
veröffentlichte, andere Musiker produzierte und mit
der Band U2 auf Tour ging, als sein Schwiegervater
an Krebs erkrankte und von dessen behandelnden
Ärzten aufgegeben wurde.
Zu diesem Zeitpunkt hielt
dieser junge Musiker namens Frank Wiewel nicht sehr
viel von den so genannten alternativen
Krebsherapien. Es war seine Frau Denise, die ihn
davon überzeugte, dass es noch andere Dinge gibt als
Stahl, Strahl und Chemo. Durch einen Bekann-ten
erfuhr er von der IAT Klinik auf den Bahamas und
flog daraufhin nach Freeport, wo er Dr. Lawrence
Burton und Dr. John Clement kennen lernte. Obwohl er
sehr skeptisch war und eigentlich nicht an eine
Heilung seines Schwiegervaters glaubte, konnte Dr.
Burton seinem Schwiegervater helfen.
Durch ihn erfuhr er auch zum
ersten Mal, wie brutal alternative und erfolgreiche
Therapien in den USA bekämpft werden. Frank Wiewel
konnte es am Anfang nicht glauben, dass
wirtschaftliche Interessen größer sind als die
Interessen krebskranker Menschen. Doch er wurde sehr
schnell eines Besseren belehrt. Im Juli 1985 musste
Dr. Burton für acht Monate seine Klinik schließen,
weil man ihm vorwarf, Patienten mit HIV verseuchtem
Serum zu versorgen, die damit in die USA einreisen
würden. Obwohl bewiesen wurde, dass dies gelogen
war, konnte Dr. Burton acht Monate lang keine
Patienten behandeln und dies kostete Frank Wiewels
Schwiegervater, dem es bis dahin blendend ging, das
Leben.
Zuvor organisierte Wiewel,
gemeinsam mit anderen Anhängern der IAT, einen
“Marsch nach Washington” und erhoffte sich Hilfe
beim US Kongress. Der New Yorker Abgeordnete Guy
Molinari sorgte dafür, dass es zu einer Anhörung kam
und die Erfolge von Dr. Burton präsentiert werden
konnten. Doch alle Anstrengungen nützten nichts. Bis
die Klinik wieder eröffnet werden konnte, war es für
seinen Schwiegervater zu spät. Seither kämpft Frank
Wiewel dafür, dass nicht-konventionelle
Krebstherapien endlich die Anerkennung finden, die
sie verdienen. Beim medizinischen Establishment wird
er gerne als der größte Gegner der Schulmedizin
angeprangert. Frank Wiewel ist es jedoch egal, ob
eine Chemotherapie oder eine Pflanze zur Heilung
beiträgt.
F. Wiewel: „Es ist eine
beliebte Taktik, meine Person durch solche Aussagen
in eine alternative Ecke zu drängen. Die Wahrheit
ist jedoch, dass ich sehr viele Kontakte zu
Schulmedizinern pflege. Meine Erfahrung ist
allerdings, vor allem mit der Chemotherapie und mit
Bestrahlungen, dass sie in den meisten Fällen mehr
Schaden anrichten als helfen. Ich wäre froh, dies
nicht sagen zu müssen, weil dadurch jedes Jahr so
viele Menschen sterben müssen, von denen viele noch
leben könnten. Ich werde auch in Zukunft unwirksame
Therapien anprangern, egal ob diese konventionell
oder nicht-konventionell sind.
Wir befinden uns immer noch in
dem Glauben, ein Wundermittel gegen Krebs finden zu
müssen. Wir, und unsere behandelnden Ärzte,
verlassen uns dabei auf Tierversuche, in dem
Glauben, dass Mäuse und Ratten ähnlich auf
Substanzen reagieren wie Menschen. Oder wir
verlassen uns auf Wissenschaftler, die
Forschungsergebnisse aus Profitdenken fälschen und
wir dadurch Medikamente einnehmen, die uns mehr
schaden als helfen.
Seit
Jahren hören wir auch immer wieder von dem einen
oder anderen Medikament und glauben und hoffen, dass
wir dann endlich von der Geisel Krebs erlöst sind,
ohne unser Leben ändern zu müssen. Dies hat in den
letzten 40 Jahren dazu geführt, dass wir uns auf
wenige Krebstherapien konzentriert haben und alle
Forschungsgelder sich auf diese 3 Gebiete
fokussierten, mit dem Ergebnis, dass Krebs in
wenigen Jahren die Todesursache Nr. 1 sein wird.
Wenn wir dies vermeiden wollen, müssen wir beginnen,
traditionelle Medizin mit den Erkenntnissen der
Ernährung, Psychologie, Biologie und vieler
Glaubenslehren zu kombinieren.”
Wer sich selbst mit Onkologie
aus einer ganzheitlichen Sicht beschäftigt, dem
spricht Frank Wiewel sozusagen aus der Seele. Die
meisten Menschen glauben jedoch immer noch, dass
nicht sein kann was nicht sein darf und hoffen
deshalb, dass die weltweiten An-schuldigungen
gegenüber der Schulmedizin nur ein bisschen wahr
sind – bis man dann selbst von einer chronischen
Krankheit betroffen ist. Erst wenn man all das zuvor
gelesene am eigenen Leibe erfahren muss, erst dann
verstehen die meisten Menschen worum es eigentlich
all den Kritikern geht.
Nicht anders erging es auch
Lothar Hirneise, Vorstand von Menschen gegen Krebs,
heute in vielen Ländern bekannt als exzellenter
Kenner der weltweiten Krebsszene. Als er 1997 in
London bei einem Krebskongress Frank Wiewel durch
die Erkrankung bzw. durch den Krebstod eines
Freundes näher kennen lernte, war er zunächst
ebenfalls sehr skeptisch, was er da von Frank Wiewel
und ganzheitlich denkenden Ärzten aus aller Welt zu
hören bekam.
Seine finanzielle und geistige
Freiheit erlaubte Lothar Hirneise jedoch, sich
längere Zeit intensiv mit dem Thema Krebs
auseinanderzusetzen. Zuerst besuchte er gemeinsam
mit seinem Freund Klaus Pertl, dem heutigen
stellvertretenden Vorstand von Menschen gegen Krebs
und Begründer von People against Cancer in England,
mehrere Krebskliniken in verschiedenen Ländern.
Dabei konnten sich beide vor Ort von den Erfolgen
überzeugen und mit den Patienten und Ärzten
sprechen. Danach wurden die wissenschaftliche Seite
der Onkologie und die Literatur gemeinsam mit
weiteren Freunden durchforstet. Das Ergebnis war die
Gründung von Menschen gegen Krebs e. V. in
Deutschland. Klaus Pertl und Lothar Hirneise
verstanden sehr schnell, welch großes Wissen über
erfolgreiche Krebstherapien es gibt, welches aber
aus politischen und finanziellen Gründen
Krebspatienten auch in Deutschland nur schwer
zugänglich gemacht wird.
Seit 1997 leitet Lothar
Hirneise als ehrenamtlicher und
vollzeitbeschäftigter Vorstand den Verein. Vor allem
seinem persönlichen Engagement ist es zu verdanken,
dass der Verein seit 1997 überregional bekannt wurde
und sich in einem Punkt von fast allen anderen
Krebsorganisationen unterscheidet – und das ist die
Unabhängigkeit des Vereins.
Während in anderen überregional
agierenden Krebsorganisationen entweder
Pharmafirmen, Ärzte oder Menschen mit persönlichen
Eigeninteressen die Richtung bestimmen, ist genau
dies bei Menschen gegen Krebs e. V. verboten. Kein
Arzt mit eigener Praxis oder Klinik und schon gar
nicht ein Firmenvertreter dürfen im Vorstand von
Menschen gegen Krebs sitzen. Nicht heute und auch
nicht morgen. Wer sich mit dem Thema Onkologie und
Geld schon einmal auseinandergesetzt hat, weiß, wie
wichtig dies ist, um wirklich unabhängige
Bewertungen abgeben zu können. Doch welche
Krebsorganisation kann dies von sich behaupten?
Überlegen Sie selbst einmal, ob Sie eine kennen.
Natürlich war den Gründungsmitgliedern von Menschen
gegen Krebs von vornherein klar, dass man sich als
unabhängige Institution, die sich auch noch erlaubt
kritische Punkte immer wieder öffentlich
anzusprechen, nicht gerade Freunde im Establishment
macht. Doch Menschen gegen Krebs e. V. sah und sieht
sich zuerst einmal als eine Vereinigung, in der
Krebspatienten unabhängige Meinungen erhalten und wo
es nicht darum geht, einzelne Kliniken zu füllen,
bestimmten Therapien und schon gar nicht einzelnen
Medikamenten zum Durchbruch zu verhelfen oder noch
mehr Studiengelder zu ergattern.
Der Erfolg gibt MgK Recht.
Täglich wenden sich immer mehr Menschen an die
Vereinigung, weil sie verstehen, dass es gar nicht
so einfach ist, eine unabhängige Meinung über
Krebstherapien zu bekommen. Doch nicht nur das.
Viele Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen legen
heute MgK-Broschüren in ihren Praxen aus, weil sie
wissen, wie wichtig ein kritischer Dialog gerade mit
Krebspatienten ist und dass Ärzte keine schlechteren
Menschen sind, weil sie „nur“ das
Selbstheilungssystem des Patienten unterstützen und
nicht „selbst heilen“.
Mehr und mehr verstehen Ärzte,
dass es vor allem bei chronischen Krankheiten auf
einen ganzheitlichen Ansatz ankommt und es keine
Wundermittel gibt – weder in der Schulmedizin noch
in der nicht-konventionellen Medizin. Nur wer es als
professioneller Helfer versteht, den ganzen Menschen
zu therapieren, hat auch dann noch Erfolge
vorzuweisen, wenn alle anderen sagen, dass man
„hier“ nicht mehr helfen kann.
Seit 2003 bildet MgK Menschen
zu Ganzheitlichen Krebsberatern aus, einem neuen
Berufsbild. Verteilt über ganz Deutschland und in
sechs weiteren Staaten haben Krebspatienten
inzwischen die Möglichkeit sich sozusagen “vor Ort”
neutral beraten zu lassen
(www.ganzheitliche-krebsberatung.de)
In einem weiteren Punkt
unterscheidet sich MgK zusätzlich von den meisten
Krebsorganisationen. Man glaubt nicht, dass es
notwendig ist, so viel Geld in NEUE Forschungen zu
investieren, sondern viel mehr, dass es an der Zeit
ist, das schon längst erworbene Wissen endlich
anzuwenden. Wenn man die Geschichte der Onkologie
genauer betrachtet, dann wird man über kurz oder
lang feststellen, dass die Onkologie vor mehreren
Jahrzehnten weiter war als heute.
Doch die alte Gier nach Geld,
dieser unser gesamtes Leben bestimmende Trieb, hat
leider einen viel zu großen Einfluss in der Medizin.
Wir lesen zwar jeden Tag in der Zeitung all die
Skandale bei denen es “nur” um Geld geht, doch wenn
es um uns geht, dann stecken wir den Kopf in den
Sand und tun so als gäbe es da draußen eine heile
Welt in der Medizin.
Dies hat nichts mit Pessimismus
zu tun, doch wer seine Augen vor den onkologischen
Realitäten verschließt, hat keine Chance selbst
Entscheidungen zu treffen. Es nützt ihnen nichts,
wenn eine Chemotherapie 10 Tage nachdem sie diese
bekommen haben, wieder wegen “untragbaren
Nebenwirkungen” vom Markt genommen werden muss. Es
nützt Ihnen auch nichts, wenn ein Pathologe
Selbstmord begeht, nachdem man herausgefunden hat,
dass Frauen wegen falscher Diagnosen Brüste entfernt
wurden (Essener Skandal). Es nützt Ihnen auch
nichts, zu erfahren, dass viele der Krebsstudien
nichts als Fälschungen sind (z. B. Ulmer Skandal),
denn jedes Mal wurden Menschen im Namen der Medizin
“geopfert”.
Wer sich Gedanken über all
diese Skandale macht, versteht auch, warum es
unbedingt eine Organisation wie Menschen gegen Krebs
geben muss, denn nur wer weiß, muss nicht glauben!
Und deshalb ist der oberste Grundsatz bei Menschen
gegen Krebs:
Alle Menschen haben das
Recht zu wissen und zu wählen.
Wie sollen Menschen die für
sich richtige Therapie finden, wenn es immer nur 3
Angebote gibt. Würden Sie denn öfters in ein
Restaurant gehen, in dem nur 3 Gerichte auf der
Karte stehen? Was können denn Patienten dafür, dass
aus welchen Gründen auch immer, in Deutschland an
den Universitäten nur drei Therapien unterrichtet
werden, obwohl es weltweit Hunderte gibt. Natürlich
heißt es immer wieder: „Wenn es andere erfolgreiche
Krebstherapien geben würde, dann würden diese doch
auch in Deutschland angewandt werden.“ Doch wie soll
dies möglich sein, wenn wenige Menschen darüber
bestimmen, was „wissenschaftlich anerkannt“ bzw. von
Krankenkassen bezahlt wird?
Vor allem Mgk hat in den
letzten Jahren aufgezeigt, welche erfolgreichen
Krebstherapien es weltweit gibt und warum diese in
Deutschland nicht bekannt sind. Bei MgK ist übrigens
niemand für oder gegen schulmedizinische Maßnahmen,
sondern man setzt sich ein für Therapiefreiheit und
ganzheitliche Therapien. Es ist unwichtig, warum ein
Krebskranker gesund wird und sollte dies mit
Chemotherapien möglich sein, dann würde sich MgK
niemals gegen eine Chemotherapie aussprechen. Doch
solange es keine Fortschritte in der “offiziellen”
Onkologie gibt und kleinste “Erfolge” über
Jahrzehnte immer wieder als “der Durchbruch in der
Onkologie” gefeiert werden, wird es sicherlich auch
Menschen gegen Krebs e. V. geben, damit JEDER
Krebskranke zumindest die theoretische Chance hat
unabhängige Informationen über weltweit angewandte
und erfolgreiche Krebstherapien zu erhalten.
2005 ging MgK eine Kooperation
mit privaten Investoren ein, um ein Informations-
und Beratungszentrum zu bauen, in dem genau der
große Wissensbedarf von Krebspatienten besser
befriedigt werden kann.
Schon im Oktober 2006 war dann
die Eröffnung in Remshalden-Buoch bei Stuttgart. Das
DGK (Deutsches ganzheitliches Krebsinformations- und
Beratungszentrum: www.dgk-buoch.de) ist in Europa
einmalig und Menschen aus der ganzen Welt holen sich
hier inzwischen Informationen über erfolgreiche,
ganzheitliche Krebstherapien. Hauptschwerpunkt des
DGK ist die Dritte Meinung. Krebskranke können dem
DGK Ihre Krankenakte zusenden, die von einem
speziell ausgebildeten Team bewertet wird.
Interview: Lothar Hirneise
Wie dies im Detail aussieht,
beantwortet Lothar Hirneise in folgendem Interview:
Herr Hirneise, können Sie uns
etwas zur Geschichte des Deutschen ganzheitlichen
Krebszentrums sagen?
Aber gerne doch. Vor ca. 3
Jahren hat sich eine Gruppe von 5 Personen
zusammengesetzt um ein Brainstorming durchzuführen
über die Zukunft der Vereinigung Menschen gegen
Krebs. Ich selbst bin seit 1997 Vorstand des Vereins
und habe wohl wie kein zweiter in den letzten Jahren
erleben müssen und erleben dürfen, wie das
Informationsbedürfnis über unkonventionelle
Krebstherapien nicht nur in der deutschen
Bevölkerung ständig angewachsen ist. Aus diesem
Druck heraus haben wir sozusagen beschlossen, unser
gemeinsam mit People against Cancer Amerika seit
1985 gesammeltes Wissen noch besser Hilfe suchenden
Patienten und Ärzten zur Verfügung zu stellen und
ein Informationszentrum zu bauen. Somit gibt es
endlich einen Platz, an welchem Ärzte, Patienten,
und was mir ein großes Anliegen ist, auch
Journalisten Informationen über unkonventionelle und
konventionelle Krebstherapien erhalten können. Denn
gerade Journalisten holen sich ihre Informationen
über Krebsentstehung und Krebstherapien i. d. R. nur
über das Deutsche Krebszentrum oder über
Journalisten Dienste ohne zu wissen, wie sehr diese
Informationen schon vorgefiltert wurden.
Was meinen Sie mit
vorgefiltert?
Seit Jahrzehnten berichten
Journalisten z. B. über die großen Erfolge der
Chemotherapie bei Brustkrebs, doch wenn wir die
realen Zahlen anschauen, dann gibt es nicht nur
keine Erfolge, sondern Frauen haben heute sogar eine
geringere Überlebenszeit als vor 20 Jahren. Da muss
man sich doch einmal die Frage erlauben dürfen,
woher beziehen Journalisten eigentlich permanent
ihre Informationen über all die angeblichen Erfolge
von Chemotherapien bei Brustkrebs. Oder: Jedes Jahr
kommt ein neues Krebswundermittel auf den Markt. Mal
ist es eine neue Chemotherapie wie Taxol, mal ein
monoklonaler Antikörper wie Herceptin, dann wieder
Tyrosinkinaseblocker wie Glivec usw. Jedes Mal heißt
es dann: Jetzt kann man Krebs besser bekämpfen.
Oder wenn Medikamente im Labor Krebszellen töten:
„In 3-4 Jahren haben wir endlich ein viel
versprechendes, marktreifes Medikament“. Den meisten
Journalisten ist noch nicht einmal bewusst, dass sie
mit solchen Zeilen nur missbraucht werden um
Aktienkurse hochzuschrauben und schreiben jeden
Unfug, der ihnen von den Presseabteilungen der
Pharmafirmen oder so genannter unabhängiger
Pressedienste vorgelegt wird. Der onkologische
Alltag sieht jedoch ganz anders aus, wie die
permanent schlechteren Krebsstatistiken ja leider
beweisen. Und genau das nenne ich vorgefiltert.
Woher beziehen Sie denn Ihre
Informationen?
Zuerst einmal direkt von den
Patienten und den Ärzten. In den letzten Jahren habe
ich in vielen Ländern vor allem aufgegebene
Patienten interviewt, die zum Sterben nach Hause
gesandt wurden und wieder gesund wurden. Ich würde
heute sagen, dass ich mein größtes Wissen über Krebs
von diesen Patienten gelernt habe.
Selbstverständlich habe ich auch weltweit reichliche
Kontakte zu ganzheitlich denkenden Ärzten und
Wissenschaftlern, die mir über Ihre Therapien,
Erfolge und Misserfolge berichten und mir vor allem
regelmäßig Zeit und Daten zur Verfügung stellen. Und
Sie dürfen auch davon ausgehen, dass ich viele
Kongresse besuche und Fachinformationen lese, doch
diese hinterfrage ich immer sehr kritisch, da mir
bewusst ist, dass hinter deren Veröffentlichungen
oftmals finanzielle Gründe stehen.
Was läuft Ihrer Meinung nach
denn so schief in der Onkologie?
Das ist natürlich eine sehr
umfassende Frage. Zuerst einmal glaubt die
konventionelle Medizin zu wissen was Krebs ist,
nämlich ein Mutationsproblem. Obwohl seit vielen
Jahren bewiesen ist, dass Mutationen einer Zelle das
Ergebnis der Krebserkrankung sind und nicht der
Auslöser, wird an dieser total überholten Theorie
weiter festgehalten. Ich kann ja verstehen, dass es
nicht sehr schön ist, etwas zurückzunehmen, was man
jahrelang irrtümlicherweise behauptet hat. Doch so
lange hier keine Größe bewiesen wird, und zwar in
der Form, dass man zugibt, dass man sich auch einmal
irren kann, so lange wird es auch kein dringend
notwendiges Umdenken in der Onkologie geben. Doch
wie oft haben Sie schon erlebt, dass Professoren an
Universitäten zugeben, dass sie Fehler gemacht
haben?
Der zweite große Missstand ist,
dass es keine unabhängige Krebsforschung mehr gibt.
Wussten Sie z.B. dass fast jeder vierte Mitarbeiter
im Deutschen Krebsforschungszentrum ein so genannter
drittmittelfinanzierter Mitarbeiter ist oder dass im
Grunde genommen alle Studien drittmittelfinanziert
sind? Und die Gelder für die Drittmittelfinanzierung
kommen ja bekannterweise ausnahmslos von
Pharmafirmen. Das Wort drittmittelfinanziert ist
natürlich eine starke Verniedlichung für das was es
wirklich ist – nämlich: Ich bezahle und ich
bestimme! Es kommt sogar noch schlimmer und zwar in
der Form, dass Studien entweder gefälscht oder aber
einfach nicht veröffentlicht werden, wenn diese den
Aktionären nicht dienen. Die meisten Menschen
glauben jetzt, dass dies nur ab und an passiert,
weil man so wenig hierüber in den üblichen Medien
erfährt. Doch leider sind diese Tatsachen
onkologischer Alltag. Das wirklich Entmutigende
daran ist, dass Ärzte genauso getäuscht werden wie
Patienten und viele gute Ärzte dadurch viel Leid
verursachen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wir
müssen hier allerdings alle aufpassen, dass wir
konventionelle Ärzte nicht vorschnell verurteilen,
denn viele sind genauso Opfer falscher Angaben wie
die Patienten.
Das hört sich ja fast an als ob
sie auf Schmusekurs gehen würden mit der
konventionellen Medizin.
Ganz bestimmt nicht. Ich werde
auch zukünftig die Standardisierung der
konventionellen Onkologie anprangern, denn was hier
passiert z.B. durch die Disease Management Programme
(DMP) sind ein Verbrechen an Krebspatienten und ich
kann nicht verstehen, wie studierte Ärzte sich von
Krankenkassen und Pharmafirmen vorschreiben lassen,
wie sie ihre Patienten zu behandeln haben. Ich
verschließe meine Augen jedoch auch nicht vor dem
Alltag der Ärzte in den Krankenhäusern und ich weiß
genau, dass Ärzte hier keine Chance auf eine eigene
Meinung haben. Wer in einem System Karriere machen
will, muss sich logischerweise an die Grundregeln
dieses Systems halten. Und die Grundregeln der
konventionellen Onkologie sind nun mal,
Krebspatienten den Tumor herauszuschneiden und sie
möglichst anschließend mit Chemotherapien oder
Bestrahlungen zu behandeln. Wer das als Arzt nicht
will, muss einen steinigen Weg als Außenseiter gehen
und wird oftmals aus der Zunft gestoßen. Ob uns das
gefällt oder nicht, so ist es eben.
Sie haben gerade die DMP´s
angesprochen. Ist es nicht so, dass gerade durch
eine Standardisierung der Behandlung Patienten
Vorteile haben und nicht Nachteile wie sie sagen?
Woher kommt eigentlich der
Wunsch nach Standardisierung? Von den Patienten?
Sicherlich nicht, denn diese möchten bestimmt nicht,
dass ihr Arzt sie nach einem 0815 Schema therapiert.
Dann also von den Ärzten? Sicherlich auch nicht,
denn welcher Arzt hat 10-12 Jahre studiert bzw.
seine Facharztausbildung gemacht, um sich dann
vorschreiben zu lassen, wie er seine Patienten zu
behandeln hat? Der Druck kommt also ganz woanders
her, nämlich von Krankenkassen und Pharmafirmen, die
von solchen Programmen am meisten profitieren.
Damit Bürokraten am Jahresanfang
besser ihre Ausgaben kalkulieren können oder
Pharmafirmen noch mehr Umsatz machen, indem man
einfach mal vorgibt, dass es für Frauen gut wäre,
wenn sie schon vor der OP eine Chemotherapie
bekommen, werden derzeit vor allem
Brustkrebspatientinnen in standardisierte
Therapieprogramme gedrängt, die jetzt schon vielen
Frauen das Leben kosten, wie z.B. eine 2005 im
Journal des amerikanischen Krebsinstitutes
veröffentlichte Studie mit 4.000
Brustkrebspatientinnen zeigt. In dieser Studie
entwickelten 22 % der Patientinnen häufiger neue
Tumore, wenn sie sich an die Empfehlungen hielten,
die auch bei uns in Deutschland inzwischen zum
Standard gehören. Wurden aus dieser Studie etwa
Lehren gezogen? Nein, stattdessen gibt es immer mehr
so genannter zertifizierter Brustkrebszentren und
Brustkrebspatientinnen denken jetzt, dass sie gerade
in diesen Zentren die richtigen Experten antreffen
und die besten Therapien erhalten.
Was die meisten Patientinnen
jedoch nicht wissen, ist, dass diese Zentren das
benötigte Zertifikat nur dann erhalten, wenn sie
jedes Jahr eine große Anzahl an Brustoperationen,
ambulante bzw. stationäre Chemotherapien und
Bestrahlungen nachweisen können. Die alte Regel,
dass Quantität und Qualität sich niemals vereinbaren
lassen, gilt auch hier und jede Frau sollte sich
zwei Mal überlegen, ob sie wirklich in solch ein
Zentrum gehen soll um dort ein standardisiertes
Programm zu bekommen.
Haben Sie keine Angst, dass
sich die konventionelle Medizin wehren und alles tun
wird, um das Zentrum bzw. Informationen über
unkonventionelle Krebstherapien schlecht zu reden?
Mit geringen Ausnahmen, nein
überhaupt nicht. Wir bei MgK arbeiten auch mit
konventionellen Medizinern sehr gut zusammen und
außerdem kommen fast nur Patienten zu uns, die
wissen, dass sie selbst etwas tun müssen. Genau um
diese Menschen geht es uns auch zukünftig, denn wir
sind keine Missionare und wir wollen nicht unsere
kostbare Lebenszeit damit verbringen, Patienten von
einer Therapie abzuhalten oder sie zu etwas
überreden. Nein, wir haben das Zentrum für all die
Krebspatienten gebaut, die schon verstanden haben,
dass Krebs nicht nur eine Krankheit, sondern vor
allem auch eine Chance ist. Eine Chance nämlich, die
erforderlichen Lebensveränderungen einzuleiten, die
notwendig sind um erstens zu überleben und um
zweitens später ein weitaus erfüllteres Leben zu
führen.
Wie können Sie diesen Menschen
helfen?
In erster Linie indem wir ihnen
zeigen, was andere Menschen getan haben und zwar
nicht nur bezüglich Krebs, sondern bezüglich dem
Leben im allgemeinen. Wir alle haben unsere eigene
Lebensgeschichte und genau diese müssen wir im
Detail betrachten wenn jemand krank ist. Sonst
finden wir nicht heraus, warum jemand gerade diese
Krebskrankheit entwickelt hat.
Wollen Sie damit andeuten, dass
bei jedem eine andere Ursache für seine
Krebskrankheit vorliegt?
So sicher wie das Amen in der
Kirche. Es gibt Ursachen und Wirkungen. Wir können
doch nicht so tun, als ob jährlich über 50.000
Frauen die an Brustkrebs erkranken, alle wegen den
gleichen Gründen erkranken. Wohin hat uns denn
dieses katastrophale Gedankengut, der
fälschlicherweise als moderne Medizin bezeichnete
Onkologie, denn gebracht? 2007 sterben Frauen mit
Brustkrebs früher als 1980. Denken Sie nicht auch,
dass es an der Zeit ist, in der Medizin endlich
damit aufzuhören Genen die Schuld zu geben, wenn man
eine Ursache nicht kennt oder aber die
therapeutische Konsequenz des heutigen Wissens nicht
tragen möchte?
Was meinen Sie mit
therapeutischer Konsequenz?
Ganz einfach. So lange Ärzte
alle Krebspatienten über einen Kamm scheren, so
lange müssen sie sich nur mit dem Tumor, aber nicht
mit dem Tumorträger, sprich dem Menschen,
auseinandersetzen. Dies hat den riesigen Vorteil,
dass es möglich ist, sich als Arzt nur wenige
Minuten auf einen Patienten einlassen zu müssen.
Doch wenn ich als Arzt eingestehe, dass Krebs kein
Genproblem ist, dann muss ich bei jedem einzelnen
Patienten damit beginnen, die wahren Ursachen zu
suchen und dies hat einen extrem großen Nachteil:
Man muss manchmal sehr lange mit dem Patienten
reden. Doch leider wird reden nun mal von den
Krankenkassen nicht besonders gut bezahlt.
Hinzu kommt auch
noch das falsche Anspruchsdenken der Patienten, dass
sie „richtige“ Therapien wollen und nicht „nur“ mit
einem Arzt sprechen wollen. Asklepios, Sohn des
Apollon und der Koronis, der als Gott der Heilkunst
bekannt ist, soll einmal gesagt haben: „Zuerst das
Wort, dann die Pflanze und dann das Messer“. Doch
heute ist es genau umgekehrt und das Wort steht an
letzter Stelle – und zwar beim Arzt und beim
Patienten.
Und wer soll das bezahlen wenn
ein Arzt sich so viel Zeit nimmt?
Selbstverständlich die gleichen
Kostenträger wie jetzt. Die von ganzheitlich
denkenden Ärzten praktizierte Medizin ist im
Allgemeinen viel preisgünstiger als die
konventionelle Medizin und nicht einmal der Dümmste
glaubt heute noch, dass Patienten in Deutschland
über 70.000 verschiedene Medikamente benötigen.
Jeder weiß doch dass es hierfür nur einen Grund
gibt: Geld. Natürlich spricht man nur ungern über
Geld wenn es um Krebs geht. Doch gerade in der
Onkologie wird für so viele unsinnige Therapien Geld
ausgegeben, und zwar in der konventionellen wie auch
in der unkonventionellen Onkologie. Derzeit wird z.
B. dafür geworben, und raten sie mal von wem, dass
fast alle Frauen mit Brustkrebs Herceptin erhalten
sollen. Obwohl dieser Antikörper bis heute in Bezug
auf 5-Jahresüberlebensrate überhaupt nicht
überzeugen konnte, wird in der Öffentlichkeit z.B.
durch Krebswochen in der ARD, in welchen ganz offen
für Herceptin geworben wird, den armen
Brustkrebspatientinnen vorgegaukelt, dass es sich
hierbei um eine Art Wunderwaffe gegen Brustkrebs
handeln würde. Dadurch haben viele Patienten dann
das Gefühl, dass sie evtl. sterben müssen, nur weil
sie nicht privat krankenversichert sind. Diese
Diskussion ist natürlich von vielen bewusst
initiiert, denn so lange man diese Diskussionen
führt, wird nämlich nicht über die wirklich
wichtigen Dinge diskutiert, wie z. B. ob
Brustkrebspatientinnen denn überhaupt jemals von
monoklonalen Antikörpern profitiert haben und ob es
nicht vielleicht weitaus preisgünstigere Therapien
gibt. Doch wenn ich Aktien beim Hersteller
HoffmannLaRoche hätte, dann würde ich dies auch
nicht diskutieren wollen, denn jeder kann selbst
nachrechnen, um welche Summen es sich allein in
Deutschland handelt, wenn über 50.000 Frauen ein
Medikament einnehmen, das jährlich ca. 36.000 Euro
kostet.
Meiner Meinung nach haben
Krankenkassen weitaus mehr Geld als sie benötigen,
doch so lange Politiker sich über Parteispenden
kaufen lassen, so lange wird sich leider, leider
auch nichts bei den Krankenkassen ändern, denn hier
besteht eine sehr enge Verbindung zur Politik durch
die Gesetzgebung. Erst mit der Abschaffung von
Parteispenden sind Änderungen möglich – aber mir
geht es hier wie dem Rest der Bevölkerung, ich
glaube ebenfalls nicht, dass Frau Merkel und Co.
dieses Thema jemals auf die Tagesordnung setzen
wird.
Was muss ihrer Meinung nach
passieren, damit nicht so viele Menschen an Krebs
sterben müssen?
Das Wichtigste ist sicherlich
zu verstehen, dass Tumore Symptome sind und nicht
DIE Krebserkrankung. Nur wenn Patienten und Ärzte
verstehen, dass Tumore nicht ihre Feinde sind,
sondern ein Regulationssystem der Erkrankung Krebs,
erst dann wird es zu einem Umdenken bei Ärzten und
Patienten kommen. Ein weiteres ist, dass wir
dringend eine Revision des Begriffes Krebs
benötigen. Mit dem Namen Krebs werden sehr
unterschiedliche Krankheiten bezeichnet, die
teilweise als einzige Ähnlichkeit z.B. ein
verändertes Wachstum von epithelialen Zellen haben.
So unterschiedliche Krankheiten wie Leukämien,
Hodenkrebs, Darmkrebs und sogar Pankreaskrebs kommen
alle unter das Dach des Begriffes Krebs und das
wirklich Verrückte daran ist, dass an Universitäten
immer noch unterrichtet wird, dass man diese
unterschiedlichen Krankheiten auch noch gleich
behandeln kann, nämlich mit Chemotherapie,
Bestrahlung plus vorheriger Operation. Ich teile
diese Meinung überhaupt nicht und wenn man bedenkt,
dass bei bestimmten Krebserkrankungen wie z.B.
Pankreaskrebs die 5-Jahresüberlebensrate jetzt seit
50 Jahren im Grunde genommen bei 0 Prozent liegt,
dann erlaube ich mir schon einmal die Frage, warum
werden diese Patienten immer noch mit sinnlosen
Therapien wie Chemotherapien gequält, obwohl diese
Therapie im Grunde genommen niemand überlebt. Und
etwas anderes kommt hinzu, über das niemand gerne
redet. Wenn ein Patient erst einmal diesen Weg
eingeschlagen hat, gibt es fast kein zurück mehr und
die letzte Chance auf Heilung ist dahin. Dies gilt
übrigens bei fast allen palliativen Ansätzen in der
Onkologie und meine Erfahrung ist, dass Ärzte in den
seltensten Fällen mit ihren Patienten hierüber klare
Worte sprechen.
Um Missverständnisse zu
vermeiden, ich sage nicht, dass die derzeit bei
Pankreaskrebs angewandten unkonventionellen
Therapien die große Herausforderung Pankreaskrebs
gelöst hätten. Im Gegensatz zu konventionellen
Medizinern kenne ich jedoch einige Heilungen bei
Pankreaskrebs und kein einziger dieser Patienten hat
eine Chemotherapie gemacht.
Aber sind diese wenige
Patienten nicht die berühmten Spontanremissionen die
immer wieder passieren?
Ich bin einer der wenigen
Menschen in Deutschland, der seit vielen Jahren
solche Fälle dokumentiert und untersucht. Doch der
Begriff Spontanremission ist eine doppelte Lüge.
Erstens wird niemand spontan gesund und zweitens
handelt es sich nicht um Remissionen, denn das Wort
Remission bedeutet in seinem Ursprung ja das
temporäre Nachlassen von Krankheitssymptomen ohne
Erreichen der Genesung. Ich hatte das Glück sehr
viele Patienten kennen lernen zu dürfen, die alle
von ihrem Arzt zum sterben nach Hause geschickt und
wieder gesund wurden. Doch bei keinem einzigen
dieser Menschen geschah die Heilung spontan. Die
meisten von Ihnen haben Entgiftungstherapien und
Ernährungstherapien gemacht und ausnahmslos alle
haben energetisch hart an sich gearbeitet.
Ihr inzwischen berühmtes
3E-Programm?
Ja, korrekt. Mit dem
3E-Programm gebe ich das weiter, was ich von diesen
Patienten gelernt habe. Und ich möchte es noch
einmal wiederholen: Niemand wird auf dem Todesbett
gesund ohne dass er hart und diszipliniert an sich
arbeitet. Für die konventionelle Medizin sind
Ernährungs- oder Entgiftungstherapien und vor allem
energetische Therapien jedoch keine richtigen
Therapien und deshalb sagt man einfach es handelt
sich hierbei um Wunderheilungen bzw.
Spontanremissionen. Dieses Handeln geschieht vor
allem aus einem Grund. So lange Mediziner diese
Heilungen einfach als Wunder darstellen, so lange
müssen sie sich nicht mit unkonventionellen
Therapien auseinandersetzen und können auch
zukünftig so tun als ob bei Krebs nur Vergiftungen,
also Chemotherapie und Bestrahlung, und nicht
Entgiftungen wichtig wären.
Wie sehr konventionelle
Mediziner Angst vor dringend notwendigen Änderungen
haben, konnte ich schon oft an dem Phänomen
erkennen, dass Ärzte, wenn sie Patienten wieder
sehen, die sie lange Zeit vorher aufgegeben haben,
fast grundsätzlich nicht fragen, was diese denn
getan haben um wieder gesund zu werden. Dahinter
steckt die unwahrscheinlich große Angst, dass das
was man täglich tut vielleicht doch nicht immer so
richtig ist und dann schaut man lieber weg. Doch
Tatsache ist und bleibt, noch nie gab es
„Wunderheilungen“ bei aufgegebenen Patienten während
diese eine Chemotherapie oder Bestrahlung gemacht
haben, sondern immer nur bei Menschen die einen
unkonventionellen Weg gegangen sind. Drängt sich
hier nicht jedem logisch denkenden Menschen die
Frage auf, wie erfolgreich wären all diese
Therapien, wenn man sie nicht erst bei schwer
kranken, aufgegebenen Patienten anwenden würde,
sondern schon in einem sehr frühen Stadium der
Erkrankung? Wohin dies führen kann, erlebe ich Gott
sei Dank immer öfters bei Frauen mit Brustkrebs, die
sich nicht sofort operieren oder chemotherapieren
lassen und deren Tumore wieder verschwinden, wenn
sie intensiv an sich arbeiten und die notwendigen
Lebensänderungen durchführen.
Wird es bald zu einem Umdenken
in der Onkologie kommen?
Diese Frage kann ich nicht
beantworten, denn zu viele Faktoren spielen hier
eine gewichtige Rolle. Doch hätte man eine ähnliche
Frage einem Politiker der DDR im Sommer 1989
gestellt, dann hätte dieser bezüglich DDR vielleicht
ähnlich geantwortet. Ich sehe leider keine
Veränderungen in Berlin oder an Universitäten, aber
mehr und mehr Patienten verstehen, dass es so nicht
mehr weitergehen kann. Und wenn ich an die ersten
Kerzen in Leipzig und Dresden denke, dann keimt auch
in mir etwas Hoffnung, wenn ich sehe, dass immer
mehr Patienten nicht einfach Chemotherapien über
sich ergehen lassen, ohne deren wirkliche Wirkung zu
hinterfragen.
Mehr Informationen über MgK und
das DGK unter:
www.krebstherapien.de
www.dgk-buoch.de
www.ganzheitliche-krebsberatung.de